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  • DER ZWEITE BRIEF DES PAULUS AN TIMOTHEUS
  • 2.Tim 2

Kampf und Leiden

21So sei nun stark, mein Sohn, durch die Gnade in Christus Jesus.

2Und was du von mir gehört hast vor vielen Zeugen, das befiehl treuen Menschen an, die tüchtig sind, auch andere zu lehren.

3Leide mit als ein guter Streiter Christi Jesu.

4Wer in den Krieg zieht, verwickelt sich nicht in Geschäfte des täglichen Lebens, damit er dem gefalle, der ihn angeworben hat.

5Und wenn jemand auch kämpft, wird er doch nicht gekrönt, er kämpfe denn recht.

6Es soll der Bauer, der den Acker bebaut, die Früchte als Erster genießen.

7Bedenke, was ich sage! Der Herr aber wird dir in allen Dingen Verstand geben.

8Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der auferstanden ist von den Toten, aus dem Geschlecht Davids, nach meinem Evangelium,

9für welches ich leide bis dahin, dass ich gebunden bin wie ein Übeltäter; aber Gottes Wort ist nicht gebunden.

10Darum dulde ich alles um der Auserwählten willen, damit auch sie die Seligkeit erlangen in Christus Jesus mit ewiger Herrlichkeit.

11Das ist gewisslich wahr:

Sterben wir mit, so werden wir mit leben;

12dulden wir, so werden wir mit herrschen;

verleugnen wir, so wird er uns auch verleugnen;

13sind wir untreu, so bleibt er doch treu;

denn er kann sich selbst nicht verleugnen.

Warnung vor unnützem Streit

14Daran erinnere sie und ermahne sie inständig vor Gott, dass sie nicht um Worte streiten, was zu nichts nütze ist, als die zu verwirren, die zuhören.

15Bemühe dich darum, dich vor Gott zu erweisen als einen rechtschaffenen und untadeligen Arbeiter, der das Wort der Wahrheit recht austeilt.

16Halte dich fern von ungeistlichem losem Geschwätz; denn es führt mehr und mehr zu ungöttlichem Wesen,

17und ihr Wort frisst um sich wie der Krebs. Unter ihnen sind Hymenäus und Philetus,

18die von der Wahrheit abgeirrt sind und sagen, die Auferstehung sei schon geschehen, und bringen einige vom Glauben ab.

19Aber der feste Grund Gottes besteht und hat dieses Siegel: Der Herr kennt die Seinen; und: Es lasse ab von Ungerechtigkeit, wer den Namen des Herrn nennt.

20In einem großen Haus aber sind nicht allein goldene und silberne Gefäße, sondern auch hölzerne und irdene, die einen zu ehrenvollem, die andern zu nicht ehrenvollem Gebrauch.

21Wenn nun jemand sich reinigt von solchen Leuten, der wird ein Gefäß sein zu ehrenvollem Gebrauch, geheiligt, für den Hausherrn brauchbar und zu allem guten Werk bereitet.

22Fliehe die Begierden der Jugend! Jage aber nach der Gerechtigkeit, dem Glauben, der Liebe, dem Frieden mit allen, die den Herrn anrufen aus reinem Herzen.

23Aber die törichten und unnützen Fragen weise zurück; denn du weißt, dass sie nur Streit erzeugen.

24Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streitsüchtig sein, sondern freundlich gegen jedermann, im Lehren geschickt, der Böses ertragen kann

25und mit Sanftmut die Widerspenstigen zurechtweist, ob ihnen Gott vielleicht Buße gebe, die Wahrheit zu erkennen

26und wieder nüchtern zu werden aus der Verstrickung des Teufels, von dem sie gefangen sind, zu tun seinen Willen.