Kalksteingefäße

 Wohl Museum, Jerusalem; Foto © Friederike Schöpf

Abb. 1 Beispiele handgefertigter Kalksteingefäße.

Seit den ersten Funden 1867 fallen Kalksteingefäße regelmäßig im archäologischen Fundmaterial von Jerusalem und anderen Orten in Israel auf (Abb. 1). Da anfangs hauptsächlich kleine Fragmente entdeckt wurden, war das wissenschaftliche Interesse gering. Die erste differenzierte Erwähnung findet sich bereits bei R.A.S. MacAlister und J. Garrow Duncan in ihrer Publikation zur Ophel Ausgrabung in Jerusalem in den 1920er Jahren. Die beiden Ausgräber erwähnten darin die Standardisierung der Gefäße in Größe, Form und Machart (MacAlister und Duncan 1926, 147). Allerdings erfolgte nach diesen Ausführungen keine weitere wissenschaftliche Untersuchung. Erst bei den Ausgrabungen in der Altstadt von Jerusalem in den späten 1960er Jahren rückten die Kalksteingefäße in den Fokus der Forschung und wurden vor allem mit Ritualen im Jerusalemer Tempel in Verbindung gebracht (Gibson 1993, 287). Ausgrabungen in Galiläa, auf den Golanhöhen, in weiteren Teilen Israels, aber auch Jordaniens bezeugten in den letzten Jahren die weite Verbreitung dieser Materialgruppe außerhalb Jerusalems und führten zu neuen Fragestellungen an das Fundmaterial.

Die Gefäße wurden nur in einem relativ kleinen Zeitfenster verwendet, nämlich in der Zeit vom 1. Jh. v. Chr. bis zum 2. Jh. n. Chr. Sie wurden entweder per Hand geschnitzt oder auf einer Drehscheibe hergestellt. Dabei ergibt sich eine Vielzahl von Gefäßformen, die mit zeitgenössischen Gefäßtypen anderer Materialien wie Keramik oder Holz verglichen werden können. Die Herstellung aus lokalem Kalkstein verleiht den Objekten ihre typisch weiße Farbe. Oftmals wird die Produktion dieser Objekte mit einer bestimmten religiösen Gruppe oder generell dem Aufkommen eines verstärkten Reinheitsbewusstseins im Judentum in Zusammenhang gebracht, da Steingefäße nach späteren rabbinischen Quellen als rein galten. Wozu diese Gefäße genau benutzt wurden und ob sie im Alltag Gebrauch fanden oder nur etwa zu besonderen Anlässen oder Feiertagen, bleibt unklar.

1. Gefäßtypen

Bei den Gefäßtypen lassen sich grob scheibengedrehte und handgeschnitzte Objekte unterscheiden. Die scheibengedrehten Gefäße können abermals unterteilt werden in solche, die auf einer großen Drehscheibe hergestellt wurden, und andere, die auf einer kleinen Drehscheibe produziert wurden.

Zu den Gefäßtypen, die auf einer kleinen Drehscheibe gefertigt wurden, zählen Schalen, Kelche, flache „Teller“ und Gefäßverschlüsse. Vergleichbare Gegenstücke aus Keramik, Metall, Holz oder Glas lassen sich in derselben Zeitspanne feststellen. Ein wichtiger Einfluss waren die Formen der importierten östlichen Terra-Sigillata-Keramik. Die Schalen können stark in Größe und Tiefe variieren. Häufige Gefäßformen sind die halbkugelförmigen Schalen, flache offene Schalen („Teller“) und tiefe Schalen. Funde von Tintenfässern oder Gewürzschalen sind selten. Die Außen- und Innenseiten sind glattpoliert und oftmals mit fein eingeritzten Linien verziert. In seltenen Fällen gibt es Hinweise auf Farbe auf den Gefäßen (Cahill 1992, 201-205; Gibson 1993, 293).

 Israel Museum, Jerusalem; Foto © Friederike Schöpf

Abb. 2 Große Steincontainer, qalal bzw. Kratere.

Zu den Objekten, die auf einer großen Drehscheibe hergestellt wurden, zählen dagegen große containerartige Behältnisse mit einer Höhe von ca. 55-80 cm. Die gängigste Form stellen dabei die sogenannten Kratere oder qalal dar (Abb. 2). Diese tonnenförmigen Behälter haben einen ausgehöhlten Trompetensockel und enden in einer breiten Öffnung. Die Außenseite konnte mit eingeschnittenen Linien oder mit aufwendigeren Dekorationen verziert werden. Die Wände sind generell poliert, und elaborierte Dekorationsmuster sind um den Rand gelegt. Das Innere des Behälters wurde von Hand ausgehöhlt. Eine weitere Form, der sogenannte Krug, hatte eine runde Form und einen nach innen verlaufenden Rand. Er war mit einem Fußsockel versehen. Diese Behältnisse lassen sich vergleichen mit den Calyces der griechisch-römischen Kultur. Diese wurden aus Bronze, Granit, Marmor oder Alabaster gefertigt und als dekorative Behälter für Flüssigkeiten wie Wein oder Wasser verwendet (Cahill 1992, 207; Magen 2002, 80-90; Zangenberg 2013, 549-550).

Handgeschnitzte Objekte können nach der Bearbeitung ihrer Außenwände unterschieden werden: Diese sind entweder poliert oder weisen Meißelspuren auf. Gefäße mit sichtbaren Meißelspuren sind die sogenannten „measuring cups“, „pitcher“ (Krüge) und Schalen. Polierte Objekte schließen meist nur Schalen mit ein, „measuring cups“ und „pitcher“ hingegen sind selten (Gibson 1993, 291-292).

 Israel Museum, Jerusalem; Foto © Friederike Schöpf

Abb. 3 „Measuring cups“ und Krüge („pitcher“).

Der häufigste Typ ist ein tassenartiges Gefäß mit ein oder zwei Griffen, das in der Literatur oftmals als „measuring cup“ bezeichnet wird. Gefäße dieser Art mit einem Ausguss werden auch als Krüge („pitcher“) bezeichnet (Abb. 3). Darüber hinaus gehören kleine Schalen mit flachem Boden oder Standring zu den üblichen Funden. Spezielle Formen wie Deckel, Tablette oder Wannen sind hingegen selten (Cahill 1992, 209-215). Vergleichbare Gefäße dieser Epoche waren aus Holz gefertigt (Magen 2002, 117).

Vor allem die „measuring cups“ und „pitcher“ (Krüge) sind in Form, Größe und Aussehen unabhängig von ihrem Fundort jeweils identisch. Nur die Produktionstechnik konnte sich geringfügig unterscheiden.

Während die Außenwände immer handgeschnitzt waren, wurde die Entfernung des sogenannten Kerns entweder von Hand oder mit Hilfe einer Drehscheibe ausgeführt. Anders als in manchen Arbeiten angenommen, war die Entfernung des Kerns durch die Drehscheibe keine Methode, die ausschließlich für die galiläischen Produktionsstätten kennzeichnend ist. Handgeschnitzte Gefäße, die in den Werkstätten von Reina in Galiläa wie auch auf dem Mount Scopus in Jerusalem gefunden wurden, hatten durch eine Drehscheibe entfernte Kerne (Gibson 1993, 295, 300; Magen 2002, 3).

2. Produktion

Bei der Herstellung von Kalksteingefäßen wurden Techniken kombiniert, die aus der Metall- und Holzgefäßproduktion bekannt waren. Besonders Holz ähnelt den Qualitäten von Kreidestein. Dementsprechend hat die Typologie von Kreidegefäßen starke Ähnlichkeiten mit der Typologie zeitgenössischer Holzgefäße.

 Foto © Friederike Schöpf

Abb. 4 Blick auf die Ausgrabung des Steinbruches in ‘Einot Amitai, Galiläa.

Der Rohstoff für die Gefäße wurde in Steinbrüchen abgebaut (Abb. 4). Bekannte Steinabbaustätten speziell für die Produktion von Kalksteingefäßen sind in Judäa (z.B. Jerusalem, Hizma) und Galiläa (Reina, Betlehem in Galilea, ‘Einot Amitai) belegt (Gibson 1993, 288, 300).

Die Produktionskette mit dem Abbau des Rohstoffs, dem groben Schneiden des Steins und der feinen Ausarbeitung erforderte die Fähigkeiten verschiedener Handwerker. In einem ersten Produktionsschritt wurden die Steinblöcke in verschiedenen Größen aus dem Felsen geschlagen und weiter grob bearbeitet. Die archäologischen Funde in dem 6 km nördlich von Jerusalem gelegenen Steinbruch von Hizma deuten darauf hin, dass der Stein vor der weiteren Arbeit in Wasser eingeweicht wurde, um die Weiterverarbeitung zu erleichtern (Magen 2002, 116-118).

Während die Feinarbeit für die handgeschnitzten Gefäße Werkzeuge wie Meißel, Messer oder Schaber erforderte, waren für die scheibengedrehten Objekte verschiedene Drehvorrichtungen nötig. Wahrscheinlich wurden verschiedene Drehscheibenmodelle genutzt, die aus Holzrahmen und Metallfassungen bestanden und händisch angetrieben wurden. Da es kaum archäologische Funde von Drehscheiben in den bekannten Produktionsstätten gibt, wurden diese durch bekannte Ikonographie und traditionelles Kunsthandwerk rekonstruiert. Die Darstellung einer Drehvorrichtung aus Ägypten lässt sich in die Zeit um ca. 300 v. Chr. datieren. Sie zeigt einen hölzernen Rahmen, zwischen dessen horizontalen Balken das zu bearbeitende Objekt eingespannt ist. Der obere vertikale Balken ist eine bewegliche Vorrichtung zwischen zwei weiteren hochkantigen Holzlatten, während der untere Querbalken fest im Boden verankert ist. Die Drehvorrichtung wird durch eine Kordel von einer Person angetrieben, während die zweite das Objekt mit einem Messer bearbeitet. Eine weitere Darstellung aus hellenistischer Zeit, die sich auf einem Grabstein befindet, zeigt eine Drehvorrichtung aus einem horizontalen Balken, der auf zwei vertikalen Balken befestigt ist. Der horizontale Balken endet in einer Spindel, auf welcher das Gefäß befestigt werden konnte. Die Vorrichtung wurde mit einer Art Bogen angetrieben. Traditionelle Handwerksbetriebe im Nahen Osten oder auch der Schweiz nutzten noch bis ins 20. Jahrhundert (und eventuell bis heute?) Drehvorrichtungen, die ebenfalls auf einem hölzernen Rahmen beruhen und oftmals durch die Verbindung zu einem sich drehenden Rad angetrieben werden. Die Bearbeitung des Gefäßes oder Steingegenstandes wird dann per Hand vorgenommen (Magen 2002, 116-129).

 Aus: Seligman / Amit / Zilberbod, 2008, Fig. 20:10. Mit freundlicher Erlaubnis von © Jon Seligman / David Amit / Israel Antiquities Authority

Abb. 5 Rekonstruktion einer großen Drehscheibe nach den Funden am Mount Scopus.

Die Produktion der großen Steincontainer erforderte ähnliche Vorrichtungen, die jedoch besonders stabil sein mussten. Das Rohmaterial zur Herstellung eines Kraters wog etwa 475 kg und das Endprodukt immer noch 100 kg (Magen 2002, 130-131). Metallene Reste der Spinnwirtel einer solchen Vorrichtung könnten im Steinbruch am Mount Scopus, Jerusalem, gefunden worden sein. Sie sind Überreste einer großen Drehbank (Seligman u.a. 2008, 327-329, Abb. 5-6).

3. Datierung

Das erste Aufkommen dieser Art von Kalksteingefäßen kann wahrscheinlich in das 1. Jh. v. Chr. datiert werden. Hauptsächlich werden sie mit der Herrschaft des Herodes in Verbindung gebracht. Der frühste Fund eines Kalksteingefäßes in Jericho lässt sich bereits in die Zeit der Herrschaft der Hasmonäerin Salome Alexandra datieren (76-67 v. Chr., Bar-Nathan / Gärtner 2013, 206). Die ersten Exemplare könnten demnach bereits auf die Hasmonäische Zeit zurückgehen, während die Produktion ab der zweiten Hälfte des 1. Jh.s v. Chr. zunimmt und in der zweiten Hälfte des 1. Jh.s n. Chr. ihren Höhepunkt erreicht. Scheibengedrehte Kalksteingefäße allerdings erscheinen erst im 1. Jh. n. Chr. (Bar-Nathan / Gärtner 2013, 208).

Die frühere Annahme, dass die Gefäße nach 70 n. Chr. außer Gebrauch kamen, war vor allem dem Grabungsbefund in Jerusalem sowie anderer Orte geschuldet, die beim ersten Jüdischen Aufstand zerstört worden sind. Zudem wurden die Reinheitsvorschriften der biblischen Texte meist nur auf den Tempelbereich bezogen (Regev 2000, 230). Dass die Gefäße, die mit diesen Vorschriften in Verbindung gebrachten wurden, nach der Zerstörung des Tempels verschwanden, war also zu erwarten. Ausgrabungen der letzten Jahre und Jahrzehnte belegen jedoch Kalksteingefäße in über 200 Orten in Israel und darüber hinaus. Die umfangreichen archäologischen Arbeiten in Galiläa und im Golan können eine Nutzung der Gefäße bis zum späten 1. Jh. n. Chr. und sogar bis ins 2. Jh. n. Chr. nachweisen – z.T. auch noch deutlich später (Adler 2016, 240). Durch ihre weite Verbreitung und hohe Anzahl gilt auch die Annahme, dass diese Gefäße nur bestimmten sozialen Gruppen zuzuordnen sind, als überholt.

4. Funktion

Die rabbinische Literatur definiert Gefäße aus Stein, Mist und ungebranntem Ton als rein. Die Annahme, dass Steingefäße einem religiösen Zweck dienten, scheint daher selbsterklärend zu sein. Die Situation ist jedoch komplexer. Zum einen sind die schriftlichen Quellen, die behaupten, Stein sei rein, erst viel später anzusetzen als die archäologischen Funde, zum anderen sind Kreide und weicher Kalkstein hochporöse Materialien. Weicher Kalkstein absorbiert Flüssigkeiten stärker als etwa Keramik oder Glas (Gibson 1993, 302-303).

In der → Tora sind es vor allem Abschnitte in den Büchern → Leviticus und → Numeri, die die Verunreinigung von Gefäßen behandeln (Lev 11,32-33, Lev 15,12; Num 31,23). Anders als die rabbinischen Schriften gibt die Tora jedoch keine Hinweise auf Stein oder die anderen genannten Materialien als besonders reine Dinge. Während etwa Gefäße aus allen möglichen Materialien nach einer Verunreinigung wieder durch Wasser oder Feuer gesäubert werden können, sind es nur Gefäße aus gebranntem Ton, die nach einer Verunreinigung zerbrochen werden müssen. Gefäße aus Stein, Dung oder ungebrannten Ton werden nie erwähnt. Die rabbinische Literatur würde diese nicht erwähnten Gefäße oder Objekte demnach als solche mit besonderer Reinheit betrachten, und vielleicht folgte sie damit bereits etablierten Standards in der Religionspraktik. Allerdings fehlen in der späten Literatur des Zweiten Tempels konkrete Hinweise darauf. Die Schriften vom Toten Meer (→ Qumran) zeigen sogar gegenteilige Auffassungen bezüglich der Reinheit von Stein. Das Damaskus Dokument (CD, Col. 12 [MS A], 15-16) etwa definiert Stein als Material, das durchaus verunreinigt werden kann. Die meisten Texte geben jedoch keinerlei Aufschluss über die Qualität von Stein oder sogar die Nutzung von Steingefäßen.

Erst die Mischna erwähnt Steingefäße und steinerne Geräte im Zusammenhang mit dem Ritual der Roten Kuh (Num 19,1-22; Mischna, Parah 3:1-2:11; → Para aduma). Die Tosefta erwähnt steinerne Utensilien am sogenannten Hof der Frauen am Tempel, in welchen die Asche der Roten Kuh aufbewahrt wurde (Tosefta, Parah 3:3).

Die oft zitierte Annahme, dass die Gefäße auch zum rituellen Händewaschen verwendet werden konnten, lässt sich durch die rabbinische Literatur nicht stützen. Im Gegenteil, Mishna, Yadayim 1:2 betont, dass sich alle Gefäße, egal aus welchem Material, für das Händewaschen eignen.

In Bezug auf die großen Steincontainer, die sogenannten qalal, könnte eine Stelle im Neuen Testament Aufschluss geben. Im Johannesevangelium wird von „sechs steinerne[n] Wasserkrüge[n]“ berichtet, die sich während der Hochzeit von Kana im Haus befinden, und dabei wird auf jüdische Reinigungssitten verwiesen (Joh 2,6).

Unabhängig von den textlichen Überlieferungen können auch die archäologischen Erkenntnisse Möglichkeiten eröffnen, die Gefäße zu interpretieren. Die hohe Anzahl der zumindest kleinen Gefäßformen in Haushaltskontexten könnte auf ihre alltägliche Funktion deuten. Angenommen, die Vorstellung, dass Steingefäße über eine besondere Reinheit verfügen, wäre bereits während der diskutierten Zeitspanne etabliert gewesen, konnten Steingefäße die Möglichkeit bieten, Lebensmittel und Flüssigkeiten sicher zu lagern. Außerdem wäre es möglich, gemeinsam als Familie oder Gruppe mit „unreinen“ Mitgliedern zu essen. Unreinheit war schließlich ein steter Begleiter, konnten Menschen doch durch Geburt, Tod, oder Geschlechtsverkehr verunreinigt werden. Die Übertragung von Verunreinigungen durch die gemeinsame Nutzung von Nahrung, Flüssigkeiten und Gefäßen konnte so zumindest im Privaten vermieden werden (Regev 2000, 230). Da die Gefäße oftmals Objekte aus anderen Materialien imitieren, wurden sie als „reiner Ersatz“ interpretiert. Sie konnten dazu beitragen, die Reinheit in der Familie zu erhalten, die auch den sozialen Status beeinflusste (Magen 2002, 146-147). Reinheit galt in der Gesellschaft als Mittel, sich zu definieren und auch von anderen Gruppen abzusetzen. Hohepriester genossen durch ihren Tempeldienst einen höheren Reinheitsstatus als „gemeine“ Jüdinnen und Juden, während diese sich in ihrer Reinheit gegenüber nichtjüdischen Menschen auszeichneten. Die Nutzung der Gefäße, die vor allem durch ihre weiße Farbe auffielen, könnte auch ein Statement gewesen sein, die eigene Identität zu betonen.

Literaturverzeichnis

Literatur-Recherche Index Theologicus

Literatur-Recherche Biblische Bibliographie Lausanne

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Abbildungsverzeichnis

  • Abb. 1 Beispiele handgefertigter Kalksteingefäße. Wohl Museum, Jerusalem; Foto © Friederike Schöpf
  • Abb. 2 Große Steincontainer, qalal bzw. Kratere. Israel Museum, Jerusalem; Foto © Friederike Schöpf
  • Abb. 3 „Measuring cups“ und Krüge („pitcher“). Israel Museum, Jerusalem; Foto © Friederike Schöpf
  • Abb. 4 Blick auf die Ausgrabung des Steinbruches in ‘Einot Amitai, Galiläa. Foto © Friederike Schöpf
  • Abb. 5 Rekonstruktion einer großen Drehscheibe nach den Funden am Mount Scopus. Aus: Seligman / Amit / Zilberbod, 2008, Fig. 20:10. Mit freundlicher Erlaubnis von © Jon Seligman / David Amit / Israel Antiquities Authority

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