Reichsteilung

Der Ausdruck „Reichsteilung“ bezeichnet in den Bibelwissenschaften einen ausschließlich aus 1Kön 12 bekannten Vorgang, durch den das sog. davidisch-salomonische Großreich nach Salomos Tod im Jahr 926 v. Chr. zerbrochen und daraus die beiden Königreiche Israel im Norden und Juda im Süden entstanden sein sollen.

1. Die biblischen Darstellungen der Reichsteilung

1.1. In der Hebräischen Bibel

Über die Reichsteilung im engeren Sinne wird in 1Kön 12 erzählt. Sie folgt zwar unmittelbar auf Salomos Tod, hat jedoch ihre Vorgeschichte noch zu seinen Lebzeiten. Nachdem in 1Kön 10 die Herrlichkeit Salomos dargestellt worden ist, wird in 1Kön 11 sehr abrupt zu seinem Untergang gewechselt. Der Erbauer des JHWH-Tempels in Jerusalem mutiert zum Verehrer fremder Götter, woraufhin ihm JHWH Gegner aufkommen lässt, die ihm die Macht streitig machen.

Einer dieser Gegner ist → Jerobeam, der nach Salomos Tod erster König des Nordreichs wird. Im Unterschied zu den anderen Gegnern wird er sogar durch ein Gotteswort des Propheten → Ahija aus → Silo legitimiert. Dieser Abschnitt ist im Laufe der Literargeschichte deutlich überarbeitet worden und dient in seiner kanonischen Fassung vor allem zur Begründung der Reichsteilung durch das Fehlverhalten Salomos (1Kön 11,29-39), sodass er in einem gewissen Sinne eine Doppelung zur Gottesrede an Salomo selbst darstellt (1Kön 11,9-13). In 1Kön 11,40 wird erzählt, dass Salomo versucht habe, Jerobeam zu töten, und dieser nach Ägypten geflohen sei, ohne dass die Leserinnen und Leser erfahren, wie Salomo von dem Vorgang zwischen Ahija und Jerobeam Kenntnis erhalten hat.

Nach Salomos Tod wird sein Sohn → Rehabeam Nachfolger (1Kön 11,41-43 im Stil der Sterbenotizen der Geschichtsdarstellung in 1-2Kön), ohne dass etwas darauf schließen ließe, dass er die Herrschaft seines Vaters nicht einfach in ihrem bisherigen Umfang fortführen könnte.

In 1Kön 12,1 beginnt eine Erzählung, die erklärungslos gedanklich voraussetzt, dass Rehabeam nach → Sichem hätte kommen müssen, um dort das Königtum von einer Volksversammlung des nördlichen Teilreichs zugesprochen zu erhalten. In 1Kön 12,2-3 kommt der aus Ägypten zurückkehrende Jerobeam zu dieser Versammlung hinzu. Er wird im Folgenden gemeinsam mit dem „Volk“ genannt (1Kön 12,12), hat aber in den Handlungsteilen der Erzählung keine Funktion. Der Beschluss zur Loslösung von Rehabeams Herrschaft wird in 1Kön 12,16 dann auch von „ganz Israel“ ohne eine Erwähnung Jerobeams gefasst. Folgt man nun der Erzählung in 1Kön 12,1-16, dann ist die Reichsteilung eine Folge dessen, dass Rehabeam, statt auf die altgedienten Berater seines Vaters zu hören, seinen Kameraden den Vorzug gibt, die mit ihm aufgewachsen sind, sodass er den Forderungen der Bewohner des nördlichen Israel nach Erleichterung ihrer Abgaben- und Arbeitsverpflichtungen für das Königshaus nicht nachkommt und sie stattdessen auch noch demütigend behandelt. Rehabeams Versuche, die Herrschaft mit Gewalt durchzusetzen, misslingen (1Kön 12,18.21-24).

In dieser Phase wird Jerobeam von den Bewohnern des nördlichen Israel zum König gemacht (1Kön 12,20). An dieser Notiz ist auffällig, dass sie voraussetzt, Jerobeam sei gerade zurückgekehrt, was jedoch der Darstellung in 1Kön 12,1-16 deutlich entgegensteht.

Im weiteren Verlauf wird in 1Kön 12,25-33 erzählt, wie Jerobeam seine Herrschaft etabliert. Zuerst finden sehr knapp politische Baumaßnahmen Erwähnung (1Kön 12,25), und dann folgen kultpolitische Maßnahmen, auf denen das besondere Augenmerk der Erzählung liegt (1Kön 12,26-33). Die hebräische Textfassung betont dabei nicht nur die Angst Jerobeams, dass er getötet, sondern auch seine Sorge, dass das Volk wieder zu Rehabeam zurückkehren werde. Um dies zu verhindern, fertigt Jerobeam zwei Kälber an, die er mit den Göttern (Plural!) des Exodus identifiziert und in → Bethel und in → Dan aufstellen lässt (→ Goldenes Kalb). Des Weiteren baut er einen Tempel, beruft Priester und begründet ein Fest, das im achten Monat zu feiern ist.

Der gesamte letzte Teil des Kapitels ist deutlich erkennbar aus späterer judäischer Perspektive stark tendenziös dargestellt und soll Jerobeams Maßnahmen diskreditieren. So ist von Göttern im Plural die Rede, obwohl religionsgeschichtlich unzweifelhaft ist, dass er keinen anderen Gott als JHWH gemeint haben kann, zudem identifiziert er die Kälber mit Göttern (gegen die eisenzeitlichen Gepflogenheiten, nach denen sie als Postament zu verstehen sind; vgl. dagegen → Stierbilder; → Goldenes Kalb), baut angeblich eigenmächtig Kultplätze aus und beruft eine als illegitim dargestellte Priesterschaft, die auch in ihrer sozialen Herkunft diskreditiert wird. Insgesamt sagen die Verse 1Kön 12,26-33 mehr über die Bearbeiter als über Jerobeam bzw. über die tatsächlichen Geschehnisse im 10. Jh. aus.

1.2. In der Septuaginta

Die Darstellung der Septuaginta folgt im Wesentlichen der der Hebräischen Bibel, weist aber doch so viele Eigenständigkeiten auf, dass von einer eigenen Textfassung neben dem (Proto-)Masoretischen Text zu sprechen ist.

Der tiefe erzählerische Fall Salomos zwischen 1Kön 10 und 1Kön 11 ist derselbe wie in der Hebräischen Bibel, doch die Septuaginta repräsentiert gerade am Anfang von 1Kön 11 eine eigenständige Textversion der Verse 1Kön 11,1-8. In der textkritischen Forschung herrscht mittlerweile Einigkeit, dass keine der beiden Versionen als die ursprünglichere identifiziert werden kann. Ein ähnliches Phänomen weist die Erwähnung der beiden anderen Gegner Salomos (außer Jerobeam) auf, denn sie werden in der Septuaginta und der Hebräischen Bibel in unterschiedlicher Reihenfolge genannt (1Kön 11,14-25). Am Übergang von 1Kön 11 zu 1Kön 12 wird die Notiz von der Rückkehr Jerobeams aus Ägypten in der Septuaginta am Ende von 1Kön 11 und nicht, wie in der Hebräischen Bibel, in der Anfangssequenz der Erzählung von 1Kön 12,1-19 überliefert. Im übrigen Textverlauf stellt die Septuaginta an einigen Stellen ein älteres textliches Stadium als die hebräische Textfassung dar, weist jedoch an anderen deutliche Bearbeitungsspuren auf, die sie als Ergebnis einer eigenen Überlieferung neben dem (Proto-)Masoretischen Text ausweisen.

Eine Besonderheit der Septuagintaüberlieferung ist die Einschaltung eines eigenen Erzählkranzes zu Rehabeam und Jerobeam in 1Kön 12 (= 3Kgt 12,24a-z), der im Prinzip dasselbe Thema wie die übrigen Erzählungen hat. Er stammt aus einer selbstständigen, parallelen Überlieferung und ist sehr wahrscheinlich auch ursprünglich auf Hebräisch verfasst worden.

Am Ende der Darstellung der Regierungsmaßnahmen Jerobeams in 1Kön 12 bietet die Septuagintaüberlieferung zwei Pointen gegenüber der hebräischen Textfassung. Zum einen spricht sie in 1Kön 12,31 nicht nur von einem, sondern von mehreren Heiligtümern, die Jerobeam gebaut habe (unabhängig von Bethel und Dan), und zum anderen wird in 1Kön 12,33 nicht nur das Datum des Festes kritisiert (so in der hebräischen Textfassung), sondern das Fest an sich, wenn es heißt, dass Jerobeam sich nicht (nur) den (gegenüber dem Süden abweichenden) Termin ausgedacht habe, sondern eben das Fest selbst.

2. Die Reichsteilung in der älteren Forschung

2.1. Erste Hälfte und Mitte des 20. Jh.s: Albrecht Alt und Martin Noth

Albrecht Alt und Martin Noth stützten sich in ihren Darlegungen und Vorstellungen von der Reichsteilung ausschließlich auf die biblischen Darstellungen.

Albrecht Alt verstand das Königtum → Sauls, → Davids und → Salomos als einen Transformationsprozess des Stämmebundes Israels zu zwei Königtümern, die David in einer Personalunion regiert habe. Diese sei dann nach dem Tod Salomos wieder zerbrochen, sodass fortan zwei Königreiche nebeneinander existiert hätten. Dabei spricht er von einem Dualismus der beiden Reiche, der sich darin zeige, dass das Nordreich Israel an die Herrschaftsform der vorstaatlichen charismatischen → Richter angeknüpft habe, während sich im Südreich die davidische Dynastie prägend durchgesetzt habe. Während dort nun Sohn auf Vater folgte, sei es im Nordreich so gewesen, dass die Könige ihre Funktion verloren hätten, sobald sie ihr Amt nicht mehr auftragsgemäß ausführten. Dynastische Herrschaftsübergaben sind demgegenüber seines Erachtens illegitim, obwohl sie sich durchaus für das Nordreich historisch zahlreich nachweisen lassen. Dieses Ideal eines Funktionskönigtums habe nach Salomos Tod gegen eine dynastische Amtsweitergabe gegriffen, sodass sich das Nordreich vom davidischen Königtum losgesagt habe. Alt greift hier in seiner Darstellung ausschließlich auf die Erzählungen in 1Kön 12 zurück und wertet sie historisch aus. Dabei beschränkt er sich jedoch im Wesentlichen auf die erzählten Ausgangsfragen und Ergebnisse und stützt sich weniger auf die erzählten Vollzüge in ihren Einzelheiten, obwohl er durchaus davon ausgeht, dass die biblischen Erzählungen „volles Zutrauen“ (Alt 1959, 355) verdienten. So nimmt er an, dass zwischen Rehabeam und dem Volk Verhandlungen stattgefunden hätten, legt sich jedoch nicht auf die Einzelheiten der Erzählung fest. Umgekehrt schreibt er dieser Erzählung geradezu exemplarische Bedeutung für das Königtum im Nordreich zu und überhöht sie weit über ihren literarischen Kontext hinaus, wenn er aus ihr ableitet, dass solche Verhandlungen wohl bei jedem Thronwechsel stattgefunden hätten, ohne dies weiter zu belegen.

Neben Albrecht Alt hat → Martin Noth die alttestamentliche Wissenschaft nachhaltig beeinflusst, insbesondere durch seine 1950 erstmals erschienene Geschichte Israels. Auch er stützte sich zur Reichsteilung (außer auf die Ergebnisse der Arbeiten Albrecht Alts) auf die biblischen Erzählungen in 1Kön 1-11 (Noth 1953, § 18. Juda und Israel nach dem Tode Salomos). Auf der Basis der Arbeit Joachim Begrichs zur „Chronologie der Könige von Israel und Juda“ (Begrich 1929) datiert er Salomos Tod zwischen dem Herbst 926 und dem Herbst 925 v. Chr. Seinem Nachfolger habe er ein äußerlich glänzendes, innerlich aber schon im Verfall begriffenes Reich hinterlassen. So habe sich der Machtwechsel zu Rehabeam in Juda und Jerusalem unproblematisch vollzogen, doch im „Staate Israel“ habe Gott die durch Ahija an Jerobeam ergangene Verheißung wahr gemacht. Noth folgt in seiner Darstellung bis in die Details hinein den Erzählungen in 1Kön 12. Das Nordreich habe die automatische Königswerdung Rehabeams auch über das Nordreich nicht anerkannt, obwohl sie vorher schon nach Saul und auch nach David praktiziert worden sei, sondern habe auf denselben Vorgang wie bei David in 2Sam 5,3 zurückgegriffen. Dabei bemerkt auch Noth, dass Jerobeam in 1Kön 12,1-19 im Grunde keine Rolle spielt und lediglich durch eine Redaktion eingeführt wird, während er anschließend in V. 20 zum ersten König des Nordreichs eingesetzt wird. Noth erklärt dies damit, dass die Ältesten Israels die Designation durch die Prophetie Ahijas anerkannt hätten. Die Reichsteilung selbst hält Noth fest mit dem Satz: „Damit hatte der von David aufgebaute Großstaat sein Ende gefunden“ (Noth 1953, 208), und wendet sich anschießend den Gebietsverlusten zu und beschreibt Juda als Kleinstaat mit einer durchlaufenden Dynastie des Hauses David. Israel dagegen habe sich in der Tradition des „charismatischen Führertums“ (a.a.O., 209) befunden, nach der nur derjenige König werde, der zuvor von einem Propheten designiert worden sei, sodass „das Königtum im Staate Israel eine sehr labile Erscheinung“ (ebd.) gewesen sei. Dass auf Jerobeam dessen Sohn → Nadab folgt, führt Noth auf die „Tendenz zu institutioneller Verfestigung“ (ebd.) in einem Königtum zurück.

Die Stärke der Darstellung Noths besteht darin, dass er das nicht unwesentliche Detail der unterschiedlichen Erwähnungen Jerobeams in 1Kön 12,1-20 erkennt. Problematisch ist die ausschließliche Bezogenheit auf die biblische Erzählung und allgemeiner bewertender Überlegungen. Diese haben dann jedoch im Anschluss an Noth die Forschung dominiert, obwohl sie schon damals kaum eine angemessene Grundlage hatten.

2.2. Die Archäologie nach 1950: William F. Albright, Yigael Yadin, Avraham Biran

William Foxwell Albright (1891-1971) war über seinen Tod hinaus eine der prägenden Gestalten der biblischen Archäologie. Er arbeitete bei seinen Ausgrabungen konsequent mit Stratigraphien aufgrund der sich wandelnden Keramik und verhalf dieser Methode endgültig zu ihrem Durchbruch. Dies ermöglichte, zwischen verschiedenen Grabungen Vergleiche zu ziehen. Gleichzeitig war er sehr auf den Wortlaut und vor allem auf den großen Erzählbogen der Bibel von Genesis bis 2Könige bezogen, sodass er faktisch die biblischen Erzählungen mit den archäologischen Funden und die archäologischen Funde mit den biblischen Erzählungen erklärte.

Mit vergleichbarer Methodik und hermeneutischer Herangehensweise arbeitete der israelische Archäologe Yigael Yadin (1917-1984) bei seinen Grabungen in → Hazor (1955-1958; 1968-1969), → Geser (1964) und → Megiddo (1960; 1967; 1971-1972). Er entdeckte an allen Orten Sechs-Kammer-Tore, verglich sie und datierte sie aufgrund der Notiz in 1Kön 9,15 in die Zeit Salomos. Damit galt der archäologische „Beleg“ für das davidisch-salomonische Großreich als gefunden, denn sie konnten nur einem einheitlichen Bauprogramm folgen, das wiederum eine zentrale Lenkungsinstanz und damit einen Staat voraussetzte. Bis heute prägt diese Perspektive beispielsweise die Präsentation der archäologischen Funde in Megiddo, wo vor dem Hintergrund von 1Kön 9,15-19 Bauten als „Pferdeställe Salomos“ dargestellt werden. Tatsächlich dürfte es sich, wie Spuren von Pferdeurin belegen, um Pferdeställe gehandelt haben, jedoch erst aus späterer Zeit.

Doch nicht nur Salomos Bauten wurden archäologisch verifiziert, sondern auch die Folgen der Reichsteilung. Das gilt zwar nicht für die Verhandlungen in Sichem, wohl aber für die Konsequenzen: die Etablierung des Königtums im Norden. Nach 1Kön 12,25-33 hat sich dies in baulichen sowie in kultpolitischen Maßnahmen des neuen Königs Jerobeam niedergeschlagen. Auch diese Erzählung mit ihren Notizen ist archäologisch gestützt worden.

So hat Avraham Biran in → Dan umfangreiche Baumaßnahmen in die fragliche Epoche datiert. Immer wieder zieht er dabei Texte auch aus Genesis und die Erzählungen im Richterbuch zur Interpretation und zur Plausibilisierung heran (Biran 1994, 125-138). Jerobeams Kultgründung in Dan wird dabei als gegeben vorausgesetzt: „Following the death of Solomon and the division of the kingdom, Dan was the place where Jeroboam the son of Nebat set up one of the golden calves (1 Kings 12:28-29). The stage was now set for the emergence of Dan as the major religious, administrative and military center in the north of the country“ (a.a.O., 146). Archäologische Belege dafür bietet Biran jedoch nicht, und so hat Wolfgang Zwickel ein vorsichtigeres Bild der Entwicklung → Dans im ausgehenden 10. Jh. gezeichnet, ohne auf Maßnahmen Jerobeams zu verzichten (Zwickel 2014).

Für → Bethel ist die Lage insofern schwierig, als der Ort nicht einmal sicher lokalisiert ist. Geht man jedoch von einer Identifizierung mit Bētīn aus, dann halten sich die Baumaßnahmen im ausgehenden 10. Jh. in so engen Grenzen, dass eine Etablierung des Ortes als eines von zwei Reichsheiligtümern unwahrscheinlich erscheint. Dennoch zieht James Kelso in seinem Grabungsbericht Erzählungen aus dem Josua- und dem Richterbuch heran, um archäologische Schichten zu datieren (Kelso 1968, 49-50).

2.3. Ende des 20. Jh.s: Herbert Donner und Rainer Albertz

Herbert Donners zweibändige Darstellung der „Geschichte des Volkes Israel und seiner Nachbarn in Grundzügen“ von 1984/86 löste Martin Noths Werk als wirkmächtiges Lehrbuch der Geschichte Israels ab. Es ist ein ironischer Nebenaspekt, dass die Reichsteilung ausgerechnet der Punkt ist, an dem die beiden Bände der Gesamtdarstellung getrennt wurden, sodass sie gewissermaßen auch buchgestalterisch den Auftakt zur Darstellung der Geschichte der beiden Königreiche Israel und Juda markiert.

Donner zweifelt nicht an der Reichsteilung als historischem Faktum und rekonstruiert aus den biblischen Erzählungen drei Quellen, aus denen ein seines Erachtens „in den Hauptlinien zuverlässiges […] Bild der Ereignisse gewonnen werden“ (Donner 1986, 235) könne: 1) ein „novellistisches Geschichtswerk über die Auflösung der Personalunion zwischen Juda und Israel“ (ebd.), das lediglich aus der Erzählung in 1Kön 12,1-19 besteht; 2) aus Regierungsannalen stammende Mitteilungen, die deuteronomistisch überarbeitet worden seien (1Kön 12,25-32; 1Kön 14,19-31) und 3) deuteronomistisch überarbeitete Prophetenerzählungen (1Kön 11,29-40; 1Kön 12,21-24; 1Kön 14,1-18; → Deuteronomismus). Donner stützt sich hierbei insbesondere auf Ernst Würthweins literarkritische Analysen (vgl. Würthwein 1977). Auf archäologische Befunde bezieht er sich in diesem Zusammenhang nicht, während er die Arbeiten Yadins ausführlich im Zuge der Darstellung Salomos rezipiert.

Das Bild, das Donner demnach von der Reichsteilung zeichnet, entspricht im Großen und Ganzen dem der Darstellung der Hebräischen Bibel. Den Inhalt von 1Kön 12,1-19 wertet Donner, seiner Quellenrekonstruktion entsprechend, über einen längeren Abschnitt voll und ganz historisch aus. Die wichtigste Einschränkung macht er im Blick auf die Rolle Jerobeams, für den er festhält, dass Jerobeam in der Grunderzählung von 1Kön 12,1-19 keine Rolle gespielt habe, sondern erst später in Erscheinung getreten sei, ohne dies genauer zu bestimmen. In der Darstellung seiner macht- und kultpolitischen Maßnahmen bleibt Donner wiederum gänzlich der biblischen Darstellung verpflichtet. Somit prägt diese weiterhin die alttestamentliche Forschung, sowohl in textlicher als auch in historischer Hinsicht.

Dies zeigt sich auch in der 1992 erstmals erschienenen „Religionsgeschichte Israels in alttestamentlicher Zeit“ von Rainer Albertz, der zwar von einer komplexeren textlichen Quellenlage als Donner (Albertz erkennt insgesamt sieben Quellen in 1Kön 11-12), aber vom selben Geschichtsbild ausgeht. Auch er versteht die Reichsteilung als historisches Faktum, und zwar als „soziale Revolte gegen staatliche Fronarbeit“ (Albertz 1997, 215). Die konkrete Rolle Jerobeams müsse dabei im Unklaren bleiben, weil die Textüberlieferung nicht einheitlich ist, in der Darstellung aber werde er zu einer Mose ähnlichen Gestalt, die die nördlichen Stämme aus der Knechtschaft befreit habe.

Auch wenn Albertz weiterhin vom biblisch propagierten Geschichtsbild ausgeht, stellt er doch deutlich heraus, dass die Figur Jerobeams ursprünglich eine legendarische Übermalung erhalten habe, bevor sie später noch einmal durch die judäische Geschichtsschreibung überarbeitet worden sei – und öffnet damit immerhin die Tür für ein Verständnis der Texte als spätere Literaturbildung über legendenhafte Geschehnisse. Auch die religionspolitischen Maßnahmen ordnet Albertz unabhängig von der unübersehbaren Südreichspolemik in 1Kön 12 ein und verhilft damit der Geschichtsdarstellung des Nordreichs in einem gewissen Sinne zu ihrem eigenen Recht.

3. Paradigmenwechsel

3.1. Die Archäologie nach 2000: Israel Finkelstein

Die Auswertung der Grabungen in → Jesreel durch David Ussishkin und John Woodhead in den Jahren 1990-1996 markiert einen Paradigmenwechsel in der historischen Einordnung der als salomonisch gedeuteten Bauten. In Jesreel wurde ähnliche Keramik wie in Megiddo in jenem Stratum gefunden, das von Yadin (und ihm nachfolgend Aharon und Amiran) als in die Salomo-Zeit und zum salomonischen Bauprogramm gehörig identifiziert worden war. Jesreel weist jedoch nur eine Besiedlungsphase auf, die sich zudem klar mit dem Aufstieg des Nordreichs Israel unter den Omriden verbinden lässt und somit in das 9. Jh. zu datieren ist. Israel Finkelstein hat diesen Befund so gedeutet, dass die Verortung der entsprechenden Straten in → Megiddo (VA-IVB), → Hazor (X-IX), → Geser (VIII) und Jokneam (XIV) in die salomonische Zeit unzutreffend früh sei und es sich vielmehr um Zeugnisse des Bauprogramms des omridischen Staates etwa ein halbes Jahrhundert später handele (Finkelstein 1996; ders., 1998; ders., 1999; ders., 2000; ders., 2010). Auch die Funde in Bethel analysiert Finkelstein gemeinsam mit Lily Singer-Avitz als Hinweise auf eine eher spärliche Besiedlung, sodass der biblischen Erzählung von 1Kön 12,26-33 jede historische Grundlage fehle (Finkelstein / Singer-Avitz 2009). Dabei geht Finkelstein nicht so weit, Jerobeam I. die Existenz abzusprechen, sieht aber auch keinen Zusammenhang mit Salomo, sondern versteht Jerobeam als nordisraelitischen Reichsgründer, der sich gegen den Stadtstaat Gibeon / Gibea (und das heißt: gegen die Saul-Dynastie) durchgesetzt habe (Finkelstein 2013, 80-81).

Damit war – insbesondere innerhalb der deutschsprachigen alttestamentlichen Wissenschaft wirkmächtig – der archäologischen Untermauerung des biblischen Geschichtsbildes vom davidisch-salomonischen Großreich das Fundament entzogen. Die Selbstverständlichkeit, mit der noch Donner und Albertz von den biblischen Texten als mehr oder weniger historisch auswertbaren Zeugnissen ausgegangen sind, ist entweder einem vorsichtigeren Für-Möglich-Halten gewichen (Zwickel 2014; Vieweger 2012) oder wird gänzlich abgelehnt (Frevel 2016).

Finkelstein ist allerdings auch nicht unwidersprochen geblieben. Amnon Ben-Tor hat darauf hingewiesen, dass bereits die Stratigraphie in Jesreel selbst problematisch sei (Ben-Tor 2000), und Amichai Mazar geht davon aus, dass die Keramik, auf deren historischer Verortung sich Finkelstein stützt, nicht nur im 9. Jh., sondern schon bereits davor im 10. Jh. in Gebrauch gewesen sei, sodass sie sich nicht trennscharf zur Datierung verwenden lasse (Mazar 1997; ders. 2010).

Ein weiterer Punkt, der in der Debatte um das Großreich und seine Teilung Bedeutung gewonnen hat, ist der nur unsicher datierbare Feldzug Pharao Scheschonqs (zwischen 926 und 917 v. Chr.). Den erhaltenen Teilen seines Feldzugsberichts zufolge hat ihn dieser nicht nach Jerusalem geführt, was aber bei einem vorgeblichen Großreich zu erwarten gewesen wäre. Doch ist auch dies keine mit letzter Gewissheit verlässliche Quelle, denn der Bericht ist allein schon durch seinen Erhaltungszustand lückenhaft und weist zudem in der Darstellung geographische Sprünge auf.

Beide Aspekte haben dafür gesorgt, dass die Rede vom davidisch-salomonischen Großreich und demzufolge auch von dessen Reichsteilung zumindest fraglich geworden ist.

3.2. Darstellung der Geschichte Israels „nach bzw. mit Finkelstein“

Diese Ungewissheit ist mittlerweile auch in die Lehrbücher eingezogen. Exemplarisch sei verwiesen auf die Darstellungen der (Religions-)Geschichte Israels von Angelika Berlejung (2019) und Christian Frevel (2016).

Berlejung stützt sich auf die Arbeiten und Analysen Finkelsteins und hält ausdrücklich fest, dass es keine archäologischen Spuren eines davidisch-salomonischen Großreichs gebe, und deutet die vierzigjährige Regierungszeit Salomos ebenso wie bei David als Beleg für das Fehlen von zuverlässigen Angaben schon bei den Verfassern der biblischen Texte. Zwar nimmt sie Jerobeam I. als historische Persönlichkeit an, weil mit ihm die nordisraelitische Geschichtsschreibung beginne, doch schränkt sie gleichzeitig ein, dass sich über Größe und Ausgestaltung seines Königtums nichts sagen lässt – und schweigt darüber dementsprechend konsequent ebenso wie über die Reichsteilung. Die Darstellung der kultpolitischen Maßnahmen Jerobeams bewertet sie als Polemik und als „inszenierte[n] religiöse[n] Spaltung“, die als ein „paradigmatisches und kaum […] historisches Geschehen“ zu verstehen sei (Berlejung 2019, 129).

Christian Frevel greift ebenfalls explizit auf die Arbeiten und Analysen Finkelsteins zurück und nimmt sie in seiner Darstellung der Geschichte Israels von 2016 positiv auf. Demzufolge geht auch er nicht mehr von einem davidisch-salomonischen Großreich aus, das sich hätte teilen können. So ist seine Darlegung zur Reichsteilung entsprechend kurz und bietet zunächst eine Wiedergabe der biblischen Erzählstränge (nach der Darstellung der Hebräischen Bibel). Anschließend hält Frevel jedoch pointiert fest: „So dreht sich die biblische Perspektive in historischer Sicht um: Nicht stellen David und Salomo den Ursprung des Königtums dar, aus dem sich die Monarchien von Jerobeam im Norden und Rehabeam im Süden ableiten, sondern die Geburt der Königreiche Israel und Juda ist jenseits von Jerobeam und Rehabeam, wahrscheinlich erst im 9. Jh. v. Chr. in Samaria und im 8. Jh. v. Chr. in Juda zu suchen“ (Frevel 2016, 149). So hält Frevel weite Teile der Darstellungen über die Anfänge der beiden Reiche für spätere interessengeleitete Konstruktionen, auch was die Bedeutung der in 1Kön 12 genannten Orte angeht, und schlägt vor, „Jerobeam und Rehabeam weniger [als] historische Figuren denn als Könige des Anfangs eponymenhaft“ zu verstehen (a.a.O., 151).

Zurückhaltender bei der Rezeption der Analysen Finkelsteins ist Wolfgang Zwickel, der die klassischen Datierungen zumindest für möglich hält und in seine Arbeiten und Darstellungen einbezieht bzw. diesen zugrunde legt, ohne dass er Archäologie im Stile Albrights und Yadins betreiben würde. Auch Othmar Keel bewertet zwar die Erzählungen über die Reichsteilung als „schwer dtr. bearbeitet“ (Keel 2007, 334), hält sich in seiner Darstellung jedoch eng an den biblischen Erzählverlauf. Beide stützen sich auf die Arbeiten und Analysen Eilat Mazars in Jerusalem und ziehen damit eine andere „Kronzeugin“ heran, die archäologisch fachintern zu anderen Ergebnissen als Finkelstein kommt.

4. Neuere exegetische Ansätze in Reaktion auf den Paradigmenwechsel

Die erste monographische Untersuchung zu den biblischen Erzählungen zur Reichsteilung nach dem Paradigmenwechsel zu Beginn des 21. Jh.s hat Frank Ueberschaer vorgelegt (2015). Er analysiert in 1Kön 11-12 mehrere Erzählstränge und Einzelerzählungen aus unterschiedlichen Zeiten, wobei er keinen der literarischen Bestandteile mehr in das 9. oder gar 10. Jh. datiert. Die Reichsteilung als historischer Hintergrund entfällt damit aus den literarhistorischen Überlegungen, deren Haftpunkte stattdessen in aktuellen Anlässen und Herausforderungen späterer Zeiten in der Königszeit gesehen werden.

Bezogen auf den Textkomplex 1Kön 11-12 sind für Ueberschaer vor allem zwei literarische Elemente von Bedeutung: Für die Figur des Jerobeam geht er von einer positiv konnotierten Erzählung zu diesem als erstem Herrscher des Königreichs Israel aus, mit der er legitimiert worden sei und ganz im Einklang mit altorientalischer Königsideologie als Baumeister und Kultförderer dargestellt werde. Ihren Ursprung sieht er jedoch nicht im 10. Jh., sondern in späteren Zeiten, ohne dass er eine exakte Datierung vornimmt. Als Hinweis zur Datierung erwähnt er die Herrschaft Jerobeams II., sodass sich im Nordreich ein ähnlicher literarischer Vorgang zeigen würde wie bei → Sargon II. und der Sargonlegende. Dass Jerobeam II. bereits der nimschidischen und nicht der omridischen Dynastie angehört, die das Nordreich zu einem international anerkannten politischen Akteur gemacht hat, versteht Ueberschaer nicht als Hindernis, sondern bewertet die ursprüngliche Jerobeam-Erzählung als Ausdruck der Rückbesinnung auf die eigene Staatsgründung, um Ansprüche der Gegenwart zu legitimieren, sodass ein Bezug auf die Omriden nicht nötig und möglicherweise sogar hinderlich gewesen sein könnte. Einen Anschluss an eine salomonische Vergangenheit sieht er zwar als gegeben, doch liegt der Schwerpunkt dabei weniger auf einer Reichsteilung als auf der Karriere Jerobeams und dessen prophetischer Legitimation: Das Nordreich löst sich nicht vom Südreich, vielmehr wird die Existenz Judas als historisches Faktum akzeptiert und als Gnadenakt Gottes gegenüber der dortigen Herrscherdynastie gedeutet, während die Herrschaft an Israel geht. Diesen Erzählstrang sieht Ueberschaer als nach dem Untergang des Nordreichs unter verschiedenen Perspektiven in Juda bearbeitet. Als Beleg für das lang anhaltende Interesse an Jerobeam verweist er auf die Versionen desselben Erzählstoffs in 2Chr 10,1-11,4 und 3Kgt 12,24a-z.

Die vormals als eigentliche Erzählung von der Reichsteilung verstandene Episode in 1Kön 12,1-19 versteht Ueberschaer als eine weisheitliche „Geschichte auf einem ‚Schmierzettel‘“ (Ueberschaer 2015, 238) aus Beamtenkreisen am Königshof, die auf diese Weise die Beratungsresistenz ihrer Herrscher verarbeitet hätten. Er betrachtet sie also als völlig unabhängig von ihrem kanonischen Kontext entstanden. Mit Rehabeam habe sie nicht mehr zu tun, als dass er als Namensgeber herangezogen werde. Einen Bezug zum Nordreich schließt er aber dennoch nicht aus, erkennt diesen jedoch – wenn es überhaupt einen gibt – eher darin, dass zugleich die Dominanz des Nordens gegenüber dem Süden aufgenommen werde, die man als Kränkung erfahren habe, während ja die Davidsüberlieferung eine andere Sprache spreche.

Ueberschaer kommt damit in seinen Analysen zu 1Kön 11-12 ohne das Postulat einer Reichsteilung aus. Er hält aber dennoch an der Annahme enger Verflechtungen zwischen Nord- und Südreich fest, die er nicht nur im militärischen Bereich sieht, der im biblischen Geschichtszeugnis mehrfach thematisiert wird, sondern auch in einer wechselseitigen intellektuellen und ideologischen Auseinandersetzung, in der sich beide Reiche gegenseitig Herausforderung waren.

Den ersten Kommentar zum Buch 1Könige nach dem Paradigmenwechsel der Archäologie hat Ernst Axel Knauf vorgelegt (2016). Er analysiert die Kapitel 1Kön 11-12 als Produkt späterer literarischer Entwicklung ohne engen Bezug zu einer als historisch angenommenen Reichsteilung. Die frühesten literarischen Zeugnisse sieht Knauf in 1Kön 12,1-19* und 1Kön 12,25. Dabei versteht er 1Kön 12,1-19* ähnlich wie Ueberschaer als ein Produkt der Jerusalemer Palastschule, liest ihn aber noch pointierter ganz spezifisch vor dem Hintergrund des letzten Drittels des 7. Jh.s v. Chr. und betont damit stärker den impliziten Einheitsgedanken eines Großreichs. Auch deutet er stärker das Generationenverhältnis aus, indem er gleichzeitig einen Generationenkonflikt im Text sieht. Den Vers 1Kön 12,25 versteht Knauf als Notiz aus dem Leben und Wirken des historischen Jerobeam I., der aufgrund seiner ägyptischen Verbindungen im Schatten der Herrschaft Scheschonqs und mit dessen Billigung regierte.

Beide Texte sind seines Erachtens dann im Exil Mitte des 6. Jh.s von einer Redaktion D0 in ihr Geschichtswerk aufgenommen worden, mit dem sie „als Lehrbuch der eigenen Kultur und Geschichte“ (Knauf 2016, 93) die eigenen Traditionen bewahren und weitergeben wollte. Auf dieselbe Redaktion gingen auch die Anfänge der Jerobeam-Texte in 1Kön 11 zurück, in denen Knauf kein altes Material sehen möchte. Stattdessen versteht er 1Kön 11 im Wesentlichen als Werk einer „proto-chronistischen Prophetenredaktion“, die er nicht explizit datiert, aber als Ergänzung einer an den Anfang des 5. Jh.s datierten Prophetenredaktion und dementsprechend später versteht. In derselben literarischen Entwicklungsstufe verankert Knauf auch die restlichen Teile von 1Kön 12.

Trotz der literarisch relativ späten Datierungen geht Knauf deutlich von restlichen Spuren der Vorgänge im 10. Jh. aus. Dabei verweist er allerdings nicht auf die Reichsteilung und sieht auch Jerobeam nicht als abtrünnigen Beamten Salomos, sondern versteht den Konflikt zwischen Jerobeam und Salomo / Rehabeam als literarische Bildung im Stile eines Usurpationsberichts, ohne dass über Jerobeam jemals ein judäischer Herrscher regiert habe. Damit geht auch Knauf von zwei zwar miteinander verbundenen, aber politisch doch von Anfang an getrennten Reichen aus und trägt auf diese Weise dem Paradigmenwechsel seit den archäologischen Arbeiten Finkelsteins Rechnung.

Literaturverzeichnis

Literatur-Recherche Index Theologicus

Literatur-Recherche Biblische Bibliographie Lausanne

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