Sonnenfinsternis

1. Alter Orient

Die Beobachtung des Laufs der Gestirne und die Erforschung der himmlischen Zeichen der Götter („Himmelsschrift“, akkadisch šiṭir šamê) spielen in Mesopotamien eine wichtige Rolle. Davon zeugen unter anderem die Omenserie Enūma Anu Enlil (zu den Omina über die Sonne s. van Soldt; Fincke), Berichte über Sonnenfinsternisse aus den Staatsarchiven der assyrischen Könige → Assurbanipal und → Asarhaddon (7. Jh. v. Chr.; s. Hunger; Parpola) sowie die Auflistung von Eklipsen in den „Astronomischen Tagebüchern“ (ab dem 7. Jh. v. Chr.; s. Hunger / Pingree, 154ff). Aus dieser Zeit stammen auch Versuche zur Vorhersage von Eklipsen. Von besonderer Bedeutung ist die Beobachtung des Sonnenlaufs, denn der Sonnengott gilt im Alten Orient als Garant der Weltordnung und Wahrer von Recht und Gerechtigkeit (→ Sonne). In seiner Rolle als Richter und Retter erhellt er mit seinem Licht das Dunkel, wendet Unheil ab und deckt Unrecht auf. Verfinstert sich die Sonne mitten am Tag, war die Weltordnung in hohem Maße bedroht (Maul). Dies spiegelt sich in den Texten wider: Omina aus altbabylonischer Zeit (2. Jt. v. Chr.) schildern die Gefahren für Mensch und Natur bei Verdunkelung der Sonne (Dietrich, 99-105). Nach neuassyrischen Texten (7. Jh. v. Chr.) kündigt eine (partielle) Sonnenfinsternis den Tod des Königs an, der nur durch die zeitweilige Inthronisation eines ‚Ersatzkönigs‘ abgewendet werden konnte (Maul, 8ff).

Aus Ägypten sind nur wenige Belege für Eklipsen bekannt (Stockhusen, 457ff). Dabei ist unter anderem die Vorstellung belegt, dass die Finsternis durch „Verschlucken / Verschlingen“ des Mondes bzw. der Sonne verursacht werde (Stockhusen, 458). Die Verfinsterung eines Himmelskörpers kündigt unheilvolle Ereignisse an (von Lieven, 102f). Sie kann auch im Zusammenhang mit dem Tod eines Herrschers stehen, wie aus dem Bericht über den Tod → Psammetichs I. (610 v. Chr.) im Berliner Papyrus 13588 (1. Jh. v. Chr.) hervorgeht. Ob es sich dabei um eine Sonnen- (Hornung, 38f) oder Mondfinsternis (Stockhusen, 459f) handelt, ist strittig. Daneben gibt es Texte, die zwar nicht explizit eine Sonnenfinsternis erwähnen, aber die chaotischen Folgen der Verhüllung (Prophezeiung des Neferti [→ Prophetie in Ägypten]; s. TUAT II/1, 105) oder des Verblassens (→ Töpferorakel; s. TUAT.NF 4, 422) der Sonne für Natur und Menschen schildern.

Für Ugarit (→ Ugarit) wird kontrovers diskutiert, ob KTU 1.78,3-4 als Bericht über eine Sonnenfinsternis zu verstehen ist. Der Text spricht vom Neumondtag, vom Untergehen der Sonne und erwähnt dabei → Reschef als Torhüter (vgl. die Vorstellung vom Eintreten der untergehenden Sonne in ein Tor). In Verbindung mit der auf der Rückseite der Tafel erwähnten Leberschau lässt sich nach Dietrich / Loretz unter anderem auf ein außerordentliches Himmelsereignis schließen (zum Bezug auf eine Sonnenfinsternis s. mit unterschiedlicher Datierung: Dietrich / Loretz [1192 v. Chr.]; de Jong / van Soldt, 74f [1223 v. Chr.]; Gautschy, 9ff [1223 v. Chr.]; dagegen kritisch Hunger / Pingree 1999, 10f).

Aus der griechisch-römischen Antike stammt eine der bekanntesten Schilderungen einer Sonnenfinsternis von Herodot, der von der Vorhersage einer Verfinsterung durch Thales von Milet im 6. Jh. v. Chr. berichtet. Die „Veränderung, Wandlung“ (μεταλλαγή metallagē) des Tages, der „plötzlich“ zur Nacht wird (τὴν ἡμέρην ἐξαπίνης νύκτα γενέσθαι tēn hēmérēn exapínēs núkta genésthai), führt zum Frieden zwischen den sich bekämpfenden Medern und Lydern (Historien 1,74, Text gr. und lat. Autoren). Eklipsen sind in der griechisch-römischen Antike Thema in verschiedenen Literaturgattungen: Wissenschaftliche Abhandlungen widmen sich der Erklärung des astronomischen Phänomens. Literarische Texte deuten die Verfinsterung der Sonne unter anderem als Reaktion auf schlimme Ereignisse (Trauer, Zorn) oder als Vorzeichen und Ankündigung von Unheil (Tod des Königs u.a.) (vgl. Baumbach; Gärtner; Görgemanns). Begrifflich lässt sich unterscheiden zwischen dem seit dem 5. Jh. v. Chr. zunehmend verwendeten wissenschaftlichen terminus technicus ἔκλειψις ékleipsis (wörtl. „Ausbleiben, Verlassen, Verschwinden“) und umschreibenden Formulierungen wie „unsichtbar werden“ (ἀφανίζεσθαι aphanízesthai), „sich verfinstern, verdunkeln“ (σκοτίζεσθαι skotízesthai; ἀμαυροῦσθαι amaurousthai), „verschwinden, zugrunde gehen“ (ἐξαπόλλυσθαι exapóllusthai) oder „sich wegstehlen, gestohlen werden“ (κλέπτεσθαι kléptesthai) (Baumbach, 14). Neben mythische Vorstellungen, die Sonne werde am Tag „entwendet“, gehe auf den „Pfad des Dunkels“ oder habe sich in abgelegene Weltgegenden verirrt, tritt in der antiken Astronomie ab der Mitte des 5. Jh.s v. Chr. in zunehmendem Maße die wissenschaftliche Erklärung, dass der Mond zur Zeit des Neumondes vor der Sonne stehe und diese verdunkle (Görgemanns, 65ff, 75ff).

2. Altes Testament

Anders als in der altorientalischen Umwelt spielt die Beobachtung und Vorhersage von Sonnen- und Mondfinsternissen im Alten Testament keine Rolle. Das Alte Testament spricht nicht ausdrücklich von einer Sonnenfinsternis als einem astronomischen Ereignis (Verdeckung der Sonne durch den Neumond) und kennt – im Unterschied zum Griechischen (ἔκλειψις ékleipsis) – auch keinen astronomischen Fachterminus für die Verfinsterung der Sonne. Das Motiv der Verfinsterung oder Verdunkelung der Sonne ist jedoch mehrfach belegt und wird auf verschiedene Weise umschrieben. Zu den Formulierungen zählen Begriffe aus dem Wortfeld „Finsternis“ wie חשׁך ḥāšak Qal / Hif. „dunkel sein / werden; sich verdunkeln“ (Am 8,9; Pred 12,2), הפך לְחֹשֶׁךְ hāfak ləḥošækh Nif. „sich zu Finsternis wenden / wandeln / verwandelt werden“ (Jo 3,4) oder קדר qādar „schwarz werden / sich verfinstern“ (Jer 4,28; Jo 2,4; Jo 4,15). Negierte, neben der Sonne auch auf die anderen Himmelsgestirne bezogene Antonyme wie לֹא נגה lo’ nāgah „nicht scheinen“ (Jes 13,10) und לֹא אור lo’ ’ôr „nicht leuchten“ (Ez 32,7) sowie die Wendung אסף נֹגַהּ ’āsaf nogah „den Glanz verlieren“ (Jo 2,10; Jo 4,15) verstärken die mit der Verdunkelung der Sonne eingetretene Finsternis. Subjekt der Aussage kann Gott sein (Am 8,9: Gott verursacht die Finsternis) oder die Sonne selbst (Jo 2,10; Jo 3,4 u.ö.: die Sonne verfinstert sich). Die Verfinsterung kann durch das „Untergehen“ (בוא bô’, wörtl. „hineingehen“; Am 8,9; Mi 3,6) oder das „Bedecken / Verhüllen“ (כסה kāsāh Pi.; Ez 31,7) der Sonne ausgelöst werden. Als Zeit der Finsternis werden der Mittag (Am 8,9) oder der Sonnenaufgang (Jes 13,10) genannt.

Wie im Alten Orient ist die Verfinsterung der Sonne im Alten Testament ein unheilvolles himmlisches Zeichen. Folglich ist das Motiv besonders in prophetischen Unheilsankündigungen belegt. In Anknüpfung an Am 5,18 (der „Tag JHWHs“ ist Finsternis und nicht Licht; vgl. Zef 1,15) gehört die Verfinsterung der Sonne zu den Begleiterscheinungen des → „Tages JHWHs“. Das Eintreten der Verfinsterung wird auf unterschiedliche Weise vorgestellt: Am 8,9 beschreibt JHWH als den Urheber der Verfinsterung „am lichten Tag“, wenn er „am Mittag“, d.h. an ihrem Höchststand, die Sonne untergehen lässt. Vereinzelt wird diese Aussage in der Forschung auf eine astronomische Sonnenfinsternis bezogen (Soggin, 120 [763 v. Chr.]; Stephenson, 119 [753 v. Chr.]; dazu kritisch Jeremias 1995, 119). Nach Jes 13,10 wird die Sonne am „Tag JHWHs“ bereits bei ihrem Aufgang finster sein. Die Belege aus dem Joelbuch sprechen vom „Schwarzwerden“ der Sonne (Jo 2,10; Jo 4,15; s. auch Jer 4,28) bzw. von einem „Wandel“ der Sonne zu Finsternis (Jo 3,4). In der Leichenklage über den Pharao Ez 32 ist die Verfinsterung Teil der Unheilsansage: Gott wird die Sonne mit Gewölk bedecken, und alle „Lichter am Himmel“ werden schwarz werden (Ez 32,7f). In einer Unheilsankündigung gegen falsche Propheten werden der Untergang der Sonne und die Verfinsterung des Tages zum Bild für das Ende der prophetischen Schauung (Mi 3,6). Das Motiv kann auch in anthropologischen Zusammenhängen verwendet werden: In Jer 15,9 steht die Rede vom Untergang der Sonne „noch am Tage“ zeichenhaft für die Verdunkelung des menschlichen Lebens, für das Sterben vor der Zeit. Pred 12,2 schildert, wie die Belege vom „Tag JHWHs“, die kosmische Verfinsterung der Himmelsgestirne, kann aber auch auf Alter und Tod verweisen.

Zu den Begleiterscheinungen der Verfinsterung zählt besonders das Erbeben der Erde (Am 8,9) bzw. die Erschütterung des gesamten Kosmos (Himmel // Erde: Jes 13,13; Jo 2,10; Jo 4,16), aber auch Verwüstung (Jes 13,9), Blut und Feuer (Jo 3,3). Die Verfinsterung der Sonne als lebensermöglichender Lichtquelle ist nicht nur ein Unheilszeichen, sondern bedeutet zugleich eine „Revokation der Schöpfung“ (Jeremias 2007, 24). Dabei betrifft die Verdunkelung zumeist nicht allein die Sonne als das Tagesgestirn; ebenso können auch Mond und Sterne ihr Licht verlieren (Jes 13,10; Ez 32,7f; Jo 2,10; Jo 3,4; Jo 4,15; Pred 12,2).

Zu den Variationen der Finsternismotivik ohne explizite Nennung der Sonne als Tagesgestirn gehört unter anderem das Motiv vom „Schwarzwerden“ (קדר qādar) des Himmels als Ausdruck der Trauer (Jer 4,28; vgl. Jer 4,23; in Jes 50,3 mit Bekleidungsmetaphorik formuliert: „der Himmel hat sich in ein Trauergewand [hebr. קַדְרוּת qadrût, abgeleitet von der Wurzel קדר qādar ‚schwarz werden, sich verfinstern‘] gekleidet“).

Eine wichtige Sachparallele zum Motiv der Verfinsterung der Sonne in den prophetischen Unheilsankündigungen bietet die Inschrift vom Tell Dēr ‘Allā (→ Sukkot; Koordinaten: 2088.1782; N 32° 11' 46'', E 35° 37' 15''). Die Versammlung der Götter fordert die Sonnengöttin auf, sich zu verfinstern und damit vorübergehend Unheil über die Welt zu bringen: „Du magst die Schleusen des Himmels mit deinem Gewölk verstopfen. Dort sei Finsternis, und nicht Glanz, Dunkelheit und ni[cht] dein Strahlen! Du magst Schrecken bewirk[en] [durch] finsteres [Gewö]lk!“ (Übersetzung: Blum, 45). Die Folge der Verfinsterung der Sonne sind „Schrecken“ und chaotische Zustände in der Welt.

Ein umstrittener Beleg, der in der Forschung mit einer Sonnenfinsternis als einem astronomischen Ereignis in Zusammenhang gebracht wird, ist der Bericht über den Stillstand von Sonne und Mond in → Gibeon und im → Ajalon-Tal anlässlich der Schlacht von Gibeon (Jos 10,12f, vgl. mit unterschiedlicher zeitlicher Ansetzung der Sonnenfinsternis: Sawyer [1131 v.Chr.]; Vainstub / Yizhaq / Avner [1207 v.Chr.]). Andere sprechen zurückhaltender von Verdunkelung (Margalit, 481ff: „daytime darkness“). Der Bezug auf eine Eklipse wird allerdings kontrovers diskutiert (s. Kruger; Hom). Die verwendeten Verben (דמם dāmam „stehenbleiben / sich stillhalten“ // עמד ‘āmad „stehenbleiben“) betonen die Bewegungslosigkeit der Gestirne: Indem die Sonne auf Befehl Josuas / JHWHs nahezu einen ganzen Tag in der „Mitte des Himmels“, d.h. im Zenit, stillsteht und nicht untergeht, wird der Tag der Schlacht verlängert und der Sieg Israels ermöglicht (zum Stillstehen der Gestirne s. Hab 3,11; Sir 46,4 [Lutherbibel: Sir 46,5]; vgl. auch Homer, Ilias II,412ff; zum Eingriff in den Lauf der Gestirne s. Jes 38,8).

3. Neues Testament

Im Neuen Testament wird das Motiv der Verfinsterung der Sonne mehrfach rezipiert. Apg 2,20 zitiert Jo 3,4 (Verwandlung der Sonne in Finsternis). In der apokalyptischen Literatur gehört das „Schwarzwerden“ (Apk 6,12) bzw. die „Verdunkelung, Verfinsterung“ der Sonne (σκοτίζεσθαι skotízesthai Apk 9,2; vgl. Apk 8,12) zusammen mit weiteren (kosmischen) Begleiterscheinungen zu den Zeichen, die das Ende ankündigen. Nach Mk 13,24; Mt 24,29 begleitet die Verfinsterung der Sonne (und des Mondes) das Kommen des Menschensohnes (Lk 21,25 spricht variierend von „Zeichen an Sonne, Mond und Sternen“). Prominentester neutestamentlicher Beleg für die Verfinsterung der Sonne ist die Kreuzigungsszene: In der Schilderung der Finsternis am Todestag Jesu, die zur Mittagszeit „über das ganze Land / die ganze Erde“ kommt (σκότος ἐγένετο skótos egéneto, Mt 27,45; Mk 15,33; Lk 23,44), knüpfen die Synoptiker traditionsgeschichtlich an die Finsternismotivik der alttestamentlichen Prophetie an. Lukas geht über Markus und Matthäus hinaus und deutet die dreistündige Finsternis als eine Sonnenfinsternis (Lk 23,45: τοῦ ἡλίου ἐκλιπόντος tou hēlίou eklipóntos; abzuleiten vom Verb ἐκλείπειν ekleípein wörtlich: „aufhören / ausgehen / erlöschen“; vgl. ἔκλειψις ékleipsis als terminus technicus in antiken astronomischen Abhandlungen). Der Zeitpunkt der Verfinsterung (am Passafest, um die Zeit des Vollmondes) und die universale Dimension (zeitlich: drei Stunden; räumlich: ganzes Land / ganze Erde) sprengen jedoch den Rahmen einer Sonnenfinsternis als eines astronomischen Phänomens, das nur zur Zeit des Neumondes stattfinden kann. Die Sonnenfinsternis ist für Lukas vielmehr ein „mythischer Vorgang“, wie er in der antiken Literatur häufig mit weiteren Katastrophen zusammen erwähnt und mit dem Tod wichtiger Herrscher in Verbindung gebracht werden konnte (Wolter, 761f). Als ein „kosmisches Zeichen“ hebt die Sonnenfinsternis bei Lukas die Bedeutung des Todes Jesu hervor (Bovon, 489).

Literaturverzeichnis

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Literatur-Recherche Biblische Bibliographie Lausanne

1. Lexikonartikel

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